29.12.2025 – „Jordy“ Graugans in Oldenburg

Am 18. Juli 2025 erreichte die Wildtierrettung Ammerland e. V. ein Einsatzhinweis der Polizei: Eine Graugans war an der Jadeschule von einem Auto erfasst worden. Kurz darauf meldete sich auch der Fahrer selbst. Noch bevor das Rettungsteam ausrücken konnte, kam die nächste Meldung – die Gans war weitergeflogen und wirkte unverletzt.(Instagram Post)

Im Laufe des Tages gingen zahlreiche Sichtungsmeldungen nicht nur bei lokalen Tierschutzvereinen, sondern auch bei Polizei, Feuerwehr und Stadt Oldenburg ein. Die Graugans, die später den Namen „Jordy“ erhielt, bewegte sich quer durch das Stadtgebiet, legte immer wieder kurze Flugstrecken zurück und suchte sich schließlich im Jordan-Quartier einen bevorzugten Aufenthaltsort, darunter den Stautorkreisel.

Über mehrere Wochen hinweg trafen kontinuierliche Hinweise von besorgten Bürgerinnen und Bürgern ein; viele versuchten selbst, Jordy einzufangen oder zu sichern, doch sie blieb stets wachsam und scheu. Eine engagierte Tierschützerin übernahm schließlich die regelmäßige Beobachtung und Versorgung vor Ort. In den letzten Wochen und Monaten gingen bei Polizei, Feuerwehr und Stadt Oldenburg wiederholt Anrufe wegen Jordy ein, oft aufgrund vermuteter Verletzungen, Gefahren auf Straßen oder scheinbar festgefrorener Situationen.

Am 25. Dezember 2025 gelang es einem gemeinsamen Team aus verschiedenen engagierten Tierschutzvereinen & Helfern endlich, Jordy sicher einzufangen. Nach einer kurzen Quarantänephase wurde sie zu Artgenossen in eine geeignete Unterbringung gebracht, wo sie sich schnell anfreundete. Ihr Gesundheitszustand ist stabil; lediglich einige Schwungfedern sind noch beschädigt. Ob sie künftig wieder vollständig flugfähig wird, wird sich nach der kommenden Mauser zeigen.

 

 

Die Wildtierrettung Ammerland e. V. dankt allen Beteiligten herzlich für die zahlreichen Hinweise, die Unterstützung vor Ort und das große Engagement für Jordy.

 

 

Frohe Weihnachtstage!

Erneut neigt sich ein ereignisreiches Jahr dem Ende zu, und es ist die passende Zeit, um allen für die Unterstützung und die konstruktive Zusammenarbeit herzlich Dank zu sagen. 

 

 

Das kontinuierliche Engagement der Ehrenamtlichen, die vielfältige weitere Unterstützung und die verlässliche Zusammenarbeit in allen Bereichen haben maßgeblich zum Erfolg unserer Aktivitäten beigetragen. Gemeinsam bilden Sie ein starkes Team, auf das wir sehr stolz sein können, und dem unser ausdrücklicher Dank gilt!

Die Wildtierrettung „Wilde Herzen“ Ammerland e. V. wünscht allen freiwilligen Helfern, Mitgliedern, Jagdpächter und natürlich Landwirten ein paar schöne und besinnliche Weihnachtstage!


 

15.12.2025 – Spende von AS-Steuerberatung mBH

Die Kanzlei AS-Steuerberatungsgesellschaft mbH hat uns im Rahmen ihrer Aktion „4 Kerzen, 4 Spenden“ als Empfänger der dritten Spende ausgewählt. Am 3. Advent durften wir eine Zuwendung in Höhe von 400 € entgegennehmen. 

Wir bedanken uns herzlich für diese Unterstützung. Die Spende trägt dazu bei, unsere Drohnentechnik für die Rehkitzrettung weiter auszubauen und zu optimieren. Gerade in der Mähsaison ermöglicht diese Ausrüstung, Rehkitze frühzeitig zu orten und so vor Verletzungen oder dem Tod zu bewahren.

Das Engagement der Kanzlei unterstreicht die Bedeutung regionaler Verantwortung und Zusammenarbeit. Im Namen unseres gesamten Teams sowie der durch unsere Einsätze geretteten Wildtiere bedanken wir uns für das uns entgegengebrachte Vertrauen und die wertvolle Unterstützung.

Wildtierrettung „Wilde Herzen“ Ammerland e.V.

 


 

05.12.2025 – Tag des Ehrenamts

Tag des Ehrenamtes

Ehrenamtliches Engagement ist ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit bei der Wildtierrettung Wilde Herzen Ammerland e.V.

Es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen und Zeit, Energie und Kraft einzusetzen, um Wildtieren in Not zu helfen – unabhängig von Tageszeit oder Witterung.

Unsere Ehrenamtlichen leisten tagtäglich Beeindruckendes:

  • Sie versorgen verletzte oder geschwächte Tiere.

  • Sie bringen verwaiste Jungtiere in Sicherheit und geben ihnen eine neue Chance.

  • Sie tragen dazu bei, der Natur etwas zurückzugeben, das mit Geld nicht aufzuwiegen ist.

Ohne dieses freiwillige Engagement wäre unsere Arbeit nicht möglich.

Zum heutigen Tag des Ehrenamtes möchten wir allen Helferinnen und Helfern, Fahrern, Pflegern, Findern, Unterstützern, Spendern, Mitgliedern und Mitdenkern herzlich danken.

#ehrenamt #edewecht #oldenburg #ammerland


 

24.11.2025 – Einfach mal Hörnchen

Ein kleiner Einblick in die Vereinsarbeit: Sie ist zeitintensiv, erfordert viel Organisation und Verantwortung, schenkt uns aber ebenso viele schöne und berührende Momente.

Das kurze Video zeigt exemplarisch unseren Alltag im Verein – von der praktischen Arbeit vor Ort bis zu den Aufgaben im Hintergrund.

 

Mit diesem Einblick möchten wir transparent machen, wie unser Engagement aussieht und welchen Aufwand eine verlässliche Vereinsarbeit mit sich bringt.


 

25.10.2025 Achtung Zeitumstellung, erhöhte Wildunfallgefahr!

Mit der Zeitumstellung beginnt wieder für viele Verkehrsteilnehmer und viele Wildtiere eine gefährliche Phase des Jahres.
 
Durch die früher einsetzende Dämmerung fällt der Berufsverkehr genau in die aktive Zeit von Reh, Hirsch & Wildschwein.
 
 
Das bedeutet: mehr Wildtiere auf den Straßen, besonders in den Morgen- und Abendstunden!
 
 
⚠️ So schützt du dich:
  • Tempo reduzieren in Wald- und Feldgebieten.
  • Blick in die Ferne, leuchtende Augen am Straßenrand bedeuten: Fuß vom Gas!
  • Abblenden & Hupen, wenn Wild auf der Fahrbahn steht.
  • Nicht ausweichen! Lieber kontrolliert bremsen, denn Ausweichmanöver enden oft schlimmer.
  • Mit mehreren Tieren rechnen! Rehe und Wildschweine kommen selten allein

Tipps für das richtige Verhalten nach einem Wildunfall haben wir dir hier zusammengestellt <WILDUNFALL>

 


 

19.10.2025 – Auffälliger junger Kranich in Bad Zwischenahn gemeldet

Am Sonntag erreichten uns mehrere Anrufe über einen einzelnen jungen Kranich, der auf dem Geländer der Karl-Jaspers-Klinik in Bad Zwischenahn gesichtet wurde.

 

Nachdem die Nachricht in unserer WhatsApp-Gruppe des Vereins geteilt wurde, in der sich mittlerweile viele engagierte ehrenamtliche Helfer austauschen, machten sich sofort zwei Personen auf den Weg, um die Situation vor Ort zu prüfen und das Tier bei Bedarf zu sichern.

Da der Vogel einen geschwächten Eindruck machte, wurde entschieden, ihn zu sichern – in der Hoffnung, dass es sich nicht um einen Fall der Vogelgrippe (H5N1) handelt und er aus anderen Gründen, etwa Erschöpfung, Verletzung oder Desorientierung, den Anschluss an seine Reisegruppe verloren hat. 

Erfolgreiche Sicherung (Danke @ Vincent!)

Nach der erfolgreichen Sicherung konnte der Kranich zur Vogelstation im Waloseum, einer Einrichtung der Seehundstation Nationalpark-Haus, in Norden gebracht werden.

 

Update vom 21.10.2025:

Leider wurde uns mitgeteilt, dass der Kranich eingeschläfert werden musste.
Ganz aktuell ist auch in den Medien vermehrt über H5N1-Fälle bei Kranichen zu lesen.